Geomantie

Geomantie ( Geo = Erde, mantie = Wahrsagekunst) ist eine Kunst, Lebensräume nach den Bedürfnissen der Menschen im Einklang mit der Ortskraft zu gestalten.

Wenn Räume wenig Lebenskraft aus den Naturkräften zur Verfügung haben, dann haben die Räume die Tendenz, uns Menschen die Lebensenergie abzuziehen, um den Mangel auszugleichen. Es sollte in der Regel andersherum sein - die Räume schwingen in einer optimalen Lebensenergie und können so den Menschen mit dieser Lebenskraft nähren.

Die Lebenskraft mit ihren vielen verschiedenen Qualitäten (auch Schöpferkraft genannt) ist unendlich und vollkommen verfügbar. Allerdings können Menschen nur einen Teil davon nutzen. Da den Menschen etwas "fehlte", haben sie es schon vor langer Zeit wahrgenommen. Die “fehlende Kraft"  wurde “Äther” genannt. Diese Kraft wirkt im Feng-Shui und in der Geomantie als neu gewonnene Lebenskraft und wirkt sich positiv auf die Lebensqualität des Menschen und die Bereiche in seinem Lebens aus.

Die Geomantie ist eine alte Bautradition, die mit Radiästesie und der Wahrnehmung arbeitet. Der Mensch und sein Umfeld können sich wieder an die Kraftpunkte der Erde anschließen, um mit den Gesetzten der Natur und der geistigen Ebene in seiner vollen Schöpferkraft leben zu können. Alles, was an Lebenskreationen (z.B. Knieprobleme, Rückenschmerzen, Schlafprobleme, Partnerschaftsprobleme, Geldmangel, Kinderlosigkeit etc.) da ist, kann zu 100% im Umfeld wiedergefunden werden.

Kraftorte

Ein Kraftort definiert sich durch geologische Phänomene, ein hohes Lebenskraftniveau und eine geistige Präsenz.

Wenn bei Neubauten nicht auf die geomantischen Faktoren, Naturwesen, die Ortskraft, die Geschichte des Ortes und den Geist des Ortes, dem "Genius Loci", geachtet wird, kann der Mensch nur sehr schwer an diesem Platz ankommen und sich dort verwurzeln. Diese Verwurzelung ist für uns Menschen wichtig, damit wir in unserem Umfeld* Kraft tanken, regenerieren und leben können. Letztendlich kann es sein, dass diese Person sich dort nicht wohlfühlen kann. Außerdem können dann gesundheitliche Probleme auftauchen.

Die Axis Mundi

Als "Axis Mundi" bezeichnet man die Weltenachse oder den Weltenbaum. Es ist der Ort, an dem Himmel und Erde zusammen kommen.
Es ist der Ort der Mitte, der Orientierung, der Heilung, der Kommunikation - der Platz, um mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten.
Die Axis Mundi wurde sehr häufig als Stadt- oder Dorfmitte markiert. Auch in der Architektur wurde diese durch die Gebäudeform baulich aufgenommen. Hier wurde ein Stein auf der Axis Mundi gesetzt und ein Altar erbaut. Dann wurde die Kirche darum errichtet. Besonders in der Zeit zwischen 900-1400 nCh. wurde es auf diese Weise vorgegangen. (siehe Bild unten)

*Umfeld: Wohnung, Haus, Zimmer, Arbeitsstelle, Garten etc.

Radiästhesie

Radiästesie ist die Lehre über die Fähigkeit, Schwingungen und Strahlungen mit dem Pendel, dem Tensor oder der Einhandrute zu erspüren. Wir können mit diesen Messinstrumenten viele Störungen ausfindig machen, welche zu einem großen Teil Auswirkungen auf unseren Körper, Geist und Seele haben können. Besonders auf Kreuzungspunkten, die sich negativ auf Mensch und Tier auswirken, sind negative Zonen messbar. Durch das Wissen darüber, wo sich diese Zonen befinden, können Schlaf-, Wohn- und Arbeitsplätze Störzonen-frei gestaltet werden.


Welche Strahlenqualitäten gibt es?


Wasseradern, unterirdische Flüsse, Bäche

Durch das unterirdische Fließen der Wasserader wird dem Mensch oder Tier ein Teil der Lebensenergie abgezogen,  welches sich durch Schlafprobleme bis hin zum Krebs bemerkbar machen kann.
Es ist daneben auch Wasseradern, welche sich nicht negativ auf den Menschen auslösen.


Verwerfungen

Durch Verschiebungen von Gesteinsschichten. Bei Verwerfungen hat man es immer mit Reibung zu tun. Dabei entstehen Ionen, die an der Verwerfung emporsteigen und an der Oberfläche messen kann. Sie sind so lange aktiv, bis sie durch Brechen (z.B. Risse in Hausmauern) entladen werden. Verwerfungen sind fast nicht entstörbar, weil sie meistens nicht linear verlaufen.


Gitternetze

Gitternetze sind das Meridiansystem der Erde. Menschen, die diese sehen können, beschreiben sie als eine Art Mauer, Wand oder Vorhänge die in der Landschaft stehen. Diese Wände haben, je nach Gittersystem, unterschiedliche Höhen und Abstände. Manche Wände sind hohl, manche sehen aus wie gebündeltes Licht. Von diesen Wänden gehen Kräfte aus, die an einem Ort wirken und diesen prägen.

Gitternetze können auf ihre Umwelt reagieren. Sie können sich durch Metalle, Spiegel, Fenster, Heizkörper, TV, technische Geräte verschieben oder abgelenkt werden. Sie passen sich häufig den örtlichen Gegebenheiten, wie Steine, Struktur des Gebäudes oder Bäume. Gitternetzte sind ein bewegliches, reaktives Muster und lassen sich wie ein Gummiband verschieben und prallen eventuell auch mal wieder zurück. Exakte Maße kann man dabei nicht berechnen.


Großraumgitter

2,4 km x 2,4-2,8 km, Wanddicke ca. 12 m


Global- oder Hartmanngitter

Wandabstände 2,0 m - 2,5m(N/S) und 2,2m - 3,2m (O/W), Wanddicke ca. 20 cm

Die positive Wirkung des Gitters spiegelt sich oftmals in Ordnung, Stabilität, Ruhe und Klarheit wider. Städte oder Häuser, die danach ausgerichtet sind, werden häufig alt und bleiben stabil.
Auf zwei negativen Punkten kann es als eine abziehende, erdende und entspannende Wirkung genutzt werden.


Diagonal- oder Currygitter

Wandabstände 3,4 m - 5,20m, quadratisch, die Wanddicke kann zwischen 25 und 100 cm variieren

Diagonal- und Currygitter werden auch als Lebenskraftgitter bezeichnet. Sie unterstützen eine gute, geistige Atmosphäre und fördern die Kreativität. Es wird vor allem für Kirchen, Altäre, Tempel, geistige Themen und zur emotionalen Einstimmung genutzt.

Die positive Wirkung des Gitters ist Ausdehnung, weiter Raum, Ruhe und Weite.

Auf zwei negativen Punkten ist dieses Gitter aussaugend, kribbelnd und eine Leere erzeugend.

Es gibt verschiedene Methoden, um Erdkräfte zu beschreiben. Es wird im Kontext der Geomantie zwischen “rechtsdrehend” und “linksdrehend” unterschieden. Rechtdrehende Wasseradern oder Verwerfungen können aufladend, bzw. Lebensenergie geben, linksdrehende können Abladend bzw. Lebensenergie abziehend wirken. Weiterhin werden diese Kräfte Intensitäten zugeordnet, um sie greifbarer zu machen. 1 entspricht der höchsten Intensität, 9 der niedrigsten Intensität.

An der Natur können diese Strahlen beobachtet werden.


Pflanzen Strahlenflüchter

Apfelbäume, Birnenbäume, Linden, Rosen, Sonnenblumen, Johannisbeeren, Flieder, Geranien, Gurken, Karotte, Kartoffeln, Erbsen, Benjamin

Tierische Strahlenflüchter

Enten, Füchse, Gänse, Hamster, Hasen, Hunde, Hühner, Kühe, Pferde, Rehe, Schafe, Schwalben, Schweine, Tauben und Ziegen

Pflanzliche Strahlensucher

Ahorn, Eiche, Fichte, Holunder, Kirsche, Lerche, Lavendel, Mistel, Pflaumenbaum, Tanne, Tomaten, allgemeine Heilpflanzen

Tierische Strahlensucher

Ameisen, Bienen, Katzen, Mücken, Schlangen, Wespen

Elektrosmog

Hier sind ein paar Tipps von einem Baubiologen:

 

Richtfunkstrahlen

Die Tanne rechts reagiert auf Richtfunkstrahlen. Da die Tanne ein Strahlensucher ist, verbiegt sie ihre Zweige stark nach oben, um zu diesen Strahlen zu kommen. Rechts daneben steht ein ca. 80 Jahre alter Birnenbaum, der ein Stahlenflüchter ist. Auch im Hintergrund sind die schrägen Bäume zu erkennen.

Einstrahlpunkt und Wasseradern

Rechts sieht man eine Weide mit den Energien eines Einstrahlpunktes (ESP), der auf eine rechtsdrehnde Wasserader trifft. Links ist ebenfalls eine Weide, die kurz über dem Boden gezwieselt ist. Wenn diese Weidenaustriebe nicht rechtzeitig beschnitten werden, befinden sich unzählige Wassertriebe an beiden Bäumen und zwischen ihnen.